@Meister Brubbel, den ich wie andernorts geschildert nicht zitieren kann:
Daran ist eigentlich gar nix schlimm. Es liegt vollkommen in der Natur der Sache. Worauf ich irgendwann mal hinauswollte ist, daß Gläubige das eben mit gleicher Selbstverständlichkeit tun und die häufig vernommene Forderung, andere Religionen als gleichwertig zu betrachten absurd ist. Wer sich im Besitz der Wahrheit dünkt, kann unmöglich die vermeintliche Unwahrheit als ebenso wertvoll betrachten und behandeln.
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Zitat von Brimborium
das sehe ich nur insofern als Problem der Religionen, als dass Fanatiker in Glaubensdingen meist einen bedauerlich gleichgültige Haltung gegen den eigenen Nachwuchs zeigen (........ freudig opfere ich meine Kinder dem großen Kürbis....)
Auch wenn es traurig ist - Narren legst du an keine Leine an. Idioten kannst du nicht begreiflich machen dass sie Idioten sind.
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Das ist nicht das einzige Problem. Die Gegenangriffe auf religiöse Extremisten trefffen zwangsläufig auch Unschuldige, die einfach nur gleicher Glaubenszugehörigkeit sind. Die sollten mal imstande sein zu begreifen, daß sie für ihre depperten Kollegen mitbluten und daher ein Interesse an deren An die Leine-Legung entwickeln.
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Zitat von Brimborium
Ich denke nach wie vor dass die Religionsfeindlichkeit der sich kommunistisch nennenden Systeme weniger einer Stärkung atheistischer Positionen als vielmehr der Vernichtung von Konkurrenten und althergebrachter Strukturen diente.
Ein gegebenenfalls theoretisch und intellektuell konstruierter "atheistische" Oberbau ist nur eine Ausrede für die eigene Intoleranz.
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Da schreibe ich jetzt nix mehr zu. Womöglich hast Du einfach Recht und ich mich etwas verrannt.
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Zitat von Brimborium
Über Sucht und Abhängigkeit wusste der gute Marx wie seine sämtlichen Zeitgenossen noch recht wenig.
Opium hatte durchaus den Stellenwert den z.B. LSD bei den Hippies hatte.
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'Opium des Volkes' bedeutet ja nun auch, daß Opium in anderen Kreisen das Opium war und beinhaltet keinerlei Kritik an Opium.
Zitat:
Zitat von Brimborium
Der Ansatz - Man müsse erst den Menschen ändern, bevor man das System ändern könne, ist sicher richtig. Allerdings lassen sich Menschen nicht ändern.
Das könnte noch ein paar hunderttausend Jahre dauern. Im Moment ist da noch zu viel limbisches System im Spiel.
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Völlige Zustimmung.
Und das stellt uns vor die Frage, ob wir die Menschen dem System anpassen sollten, oder nicht doch das System den Menschen. Bisher gingen Kommunisten und Sozialisten am Ende immer den ersten Weg, mit den bekannten Ergebnissen.
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Zitat von Brimborium
Toleranz bei "Schwächeren" bleibt gemeinhin unentdeckt.
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Das ist etwas anderes. Der Schwächere könnte nicht anders, wenn er wollte. Ihm bleibt keine Wahl.
Zitat:
Zitat von Brimborium
Das waren sicher andere Zeiten - ein Urteil aus heutiger Sicht kann niemals fair sein.
Nach HEUTIGEN Maßstäben halte ich das denken in Kategorien wie "Schlachten gewinnen" oder "Kopf und Kragen riskieren" für überholt. Entlarvt als untaugliche Mittel die Probleme der zivilisierten Welt zu lösen.
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Sind das nicht leider (hoffentlich) eher morgige Zustände?
Zitat:
Zitat von Brimborium
Ich nenne es nicht "überlegen", das implizierte eine Qualität, sondern "weiter sein" im Sinne von "Ballast abgeworfen haben"
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Du Buddhist...

Es klingt halt netter.
Zitat:
Zitat von Brimborium
Trotz aller Sympathien die ich für Siddartha hege, interessieren mich an Ihm nur seine Ideen und Sichtweisen.
Unabhängig von irgendwelcher institutionalisierter Religion, besagen die nämlich ziemlich klar, das der Mensch KEINER Religion bedarf. Das die Antworten auf alle bedeutenden Fragen des Seins alleine im Menschen in seinem Inneren gefunden werden können. Keine Notwendigkeit für Krücken, wenn deine Füße in Ordnung sind. Religionen sind Krücken, die du brauchst weil man dir eingeredet hat, du hättest keine Beine.
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Vielleicht magst Du ja mal andernorts diese Lehren ein wenig erläutern.
Zitat:
Zitat von Brimborium
Es ist schlichterdings unmöglich aus dieser arroganten Position mit einen strenggläubigen Moslem, Christen, Juden oder großen Kürbis Anbeter auf Augenhöhe zu disputieren.
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Das geht meines Erachtens ohnehin kaum unter Andersgläubigen. Ehrlich und auf Augenhöhe scheint mir unmöglich. Wie sollte etwa der Muslim, für den Jesus nur ein Prophet ist, dem Christen und seiner Religion auf Augenhöhe begegnen und umgekehrt? Der Glaube des Einen macht den des Anderen zur Scharlatanerie.