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Zitat von Brimborium
Gläubige wie Ungläubige sind irrelevant, Selbst Fundamentalisten spielen keine Rolle. Sollen sie sich selbst mit ihren eigenen Höllen kasteien bis sie lachen, und wenn sie lachen, weil sie lachen
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Sehr einverstanden. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
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Zitat von Brimborium
Relevant sind nur die gewaltbereiten Fanatiker - hier ist es dann letztlich egal, wie die sich selber sehen, oder in welche Ecke man sie stellt.
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Um die geht es, sehe ich auch so.
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Zitat von Brimborium
Mit Unglauben, Glauben, Gott oder Religion haben die nix zu schaffen, oder nur insofern als dass sie diese als Ausrede für ihre Verbrechen missbrauchen.
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Da bin ich jetzt nicht mehr überzeugt. Wenn Religion Ansichts- und Auslegungssache ist, dann ist sie das auch, wenn uns das Ergebnis nicht gefällt. Letztlich ist es auch Sache anderer Angehöriger einer Religion ihre extremistischen Kollegen an die Leine zu legen, nicht zuletzt in ihrem eigenen Interesse.
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Zitat von Brimborium
Ich lasse diesem Menschenmüll nicht die Ehre angedeihen sie als ehrenhaft motivierte Kämpfer zu adeln - Egal welchem Wüstengott sie den Arsch entgegen strecken.
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Psychotisch motivierte Kämpfer sind das.
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Zitat von Brimborium
Ich möchte da nun nichts verharmlosen, aber mit Mao hatte die DDR nun auch nicht viel zu schaffen, und auch bei "Verfolgung" gibt es dann doch noch Unterschiede.
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Da stimme ich ebenfalls zu. Mir ging es darum, daß Atheismus durchaus imstande ist, ganz wie richtige Religion, per Unterdrücking verbreitet zu werden.
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Zitat von Brimborium
Natürlich stimme ich im Detail Marx zu wenn er Religion als Opium für das Volk
titulierte, allerdings hat er das wahrscheinlich gar nicht sooo negativ gesehen, wie das heute klingt.
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Ersteres sehe ich schon auch so. Zweiteres ist ein interessanter Gedanke. Wäre Opium *nur* schlecht, würde es ja keiner nehmen wollen.
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Zitat von Brimborium
Aber so wie Mao und die DDR mit der reinen Lehre des Sozialismus wenig bis gar nichts zu schaffen hatten, so hatte der "real existierende Sozialismus der DDR" oder der "real existierende Kommunismus Chinas unter Mao" etwas mit Atheismus zu schaffen.
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Ist sicherlich nicht gleichzusetzen, geht aber schon Hand in Hand.
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Zitat von Brimborium
Auch wenn ich eine Idee, eine Gedankenwelt eine philosophische Theorie nachdrücklich, vorsätzlich und wiederholt missbrauche, diskreditiert dies dennoch nicht die Idee.
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Spontan möchte ich zustimmen, allerdings, wenn eine Idee sich niemals so ganz umsetzen läßt und alle Versuche, gleich unter welchem Ansatz, immer in mehr oder minder großen Katastrophen enden, sollte man sich schon Gedanken machen.
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Zitat von Brimborium
Nein, aber das besagt nichts. Es ändert an der Aussage HEUTE nichts.
(Die Wahrheit ist immer wahr, egal wer sie spricht)
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Einverstanden. Die Person Siddartha ist gleichgültig. Um den Archetypen geht es.
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Zitat von Brimborium
unterschrieben.
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In der Folge bedeutet das dann, daß Toleranz überhaupt nur aus einer Postion der Stärke heraus möglich ist und womöglich auch ein wenig Herablassung beinhalten kann.
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Zitat von Brimborium
ich hatte mit der Reinkarnation alleine schon ein mathematisches Problem....
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Oh ja, das kam allerdings zuerst.
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Zitat von Brimborium
Für mich waren die Ritter der Tafelrunde niemals Helden - eher ein paar tumbe Narren - aber das ist sicher Ansichtssache.
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Echte Helden müssen auch ein stückweit Narr sein. Wer würde sonst für ein Ideal Kopf und Kragen riskieren? Intellektuelle gewinnen keine Schlachten.
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Zitat von Brimborium
Zumal die Existenz der Artusrunde ebenso wenig historisch belegt ist wie Siegfrieds, Fafnisr oder die des Rheingoldes.
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So egal wie der historische Siddartha. Es geht um Archetypen und idealisierte Vorbilder. Siegfried empfand ich übrigens immer als besonders tumben Narren. Hagen ist die viel interessantere Figur und, wenn ich das mal einwerfen darf, vielleicht der Inbegriff des Deutschen, sowohl im Guten, wie im Üblen.
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Zitat von Brimborium
In meiner Vorstellung gehen Jesus und Siddharta gemeinsam einen trinken, reden miteinander und sind sich in den wesentlichen Dingen einig. Als Mohammed ebenfalls in die Kneipe kommt, gehen die beiden, um Streit mit dem brutalen Trottel zu vermeiden.
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Schönes Bild.
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Zitat von Brimborium
Jesus ist ebenso wenig verantwortlich für die Dinge die man in seinem Namen treibt und getrieben hat, wie Buddha.
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Da bin ich nicht ganz sicher. Allerdings käme man da nur mit einiger Gewißheit unschuldig davon, wenn man nie eine Idee herausließe. Vielleicht müssen sie ihre Verantwortung halt einfach nehmen und als Kolleteralschaden verbuchen.
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Zitat von Gaucho
[...] Noch immer ist es so, dass mehr Glaubende andere zum Glauben zwingen und ihren Glauben in den Staat und seine Gesetze hineintragen wollen, als dass Nicht-Glaubende, eben Atheisten, Glaubenden ihren Glauben mit einiger Gewalt auszutreiben versuchen.
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Aber es ist bereits so, daß Atheisten sich Glaubenden als überlegen betrachten. Da unterscheiden sie sich von diesen in keinster Weise.
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Zitat von Meister Brubbel
zwei fragen:
wenn man sich nicht sicher ist, inwieweit die personen jesus und buddha verbrämt und verklärt wurden, wie verhält es sich mit dem religionsstifter mohammed ?
[...]
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Ich denke, man darf sich sicher sein, daß die großen Vier, zu denen wir Moses hinzuzählen sollten, da etwas gemeisam haben mit den Häuptlingen von (anderen) Steinzeitstämmen, die binnen Generationen zu Göttern erhoben wurden.