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Alt 02. Apr 2008, 16:24 Uhr   #10 (Permalink)
Ximus
nationalliberal
 
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Zitat:
Zitat von AlterEgo Beitrag anzeigen
Der Artikel verwendet das beliebte "Stilmittel" die Voraussetzung in den Beweis zu schreiben. Aufgrund dieser Voraussetzung (Religion ist "ein zutiefst menschliches Bedürfnis") beweist die FAZ dass Religionsfeinde im Prinzip Menschenfeinde sind.
Das sehe ich anders wenn der Atheismus sich als Ersatzreligion äußert, um dieses Streben nach Religiösität zu befriedigen, bedeutet das schlußendlich auch das Atheisten ein Art Gläubige sind. siehe hier:

Zitat:
Für fanatische Atheisten steht außer Frage, dass ein besseres Leben möglich ist, wenn nur jeder Mensch ihre Sicht der Dinge akzeptiert, und dass eine bestimmte Lebensweise - ihre eigene, entsprechend ausgeschmückt - für jedermann das Beste ist.


Zitat:
Und da aufgrund dieser Voraussetzung das "zutiefst menschliche Bedürfnis" irgendwie ja auch in den Atheisten wirksam sein muss ist der Atheismus also die Ersatzreligion der Religionslosen. "Als schrieben unsere Zeitungen Idioten", wie Deschner so schön sagte.
Es ist kein Grund sich angegriffen zu fühlen.

Zitat:
Atheismus ist schon allein deshalb keine Religion weil er die Grundannahme aller Religionen nicht teilt, nämlich die Existenz irgendwelcher nicht in der Natur beobachtbaren Wesen oder Substanzen, Götter, Geister, Karma etc. Außerdem fehlt dem Atheismus das so wichtige öffentliche, standardisierte Ritual mit dem sich die Religionen voneinander und vom Aberglauben abgrenzen und mit dem sie die ihre "Wirkung" auf die Gläubigen festigen.
siehe obiges Zitat.
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"Die Botschaft: Wenn wir erstmal dran sind, bauen wir euch ein Paradies, aus dem euch kein Gott und kein Kapitalist mehr vertreiben kann. Und warum nicht? Weil sozialistische Paradiese im Unterschied zum biblischen Vorbild keinen Ausgang haben, alles ist dicht vermauert. Leider war der Parteitag nur kurz, weshalb zum Anbau von Wachtürmen, Gräben und Todesstreifen keine Zeit mehr blieb. Aber das macht nichts, denn wie sagte schon Lenin: Die erste Tugend des Revolutionärs ist die Geduld."
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