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Alt 13. Mär 2008, 17:42 Uhr   #12 (Permalink)
Mark Mallokent
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Zitat:
Zitat von Katte Beitrag anzeigen
Ist ja auch vollkommen richtig: Was geht einem Westdeutschen die Vergangenheit der SED an? Nichts.

Keine Partei hat sich mit ihrer Vergangenheit fast bis zur Selbstzerfleischung auseinandergesetzt, wie die PDS.
Warum hat sie sich dann nicht aufgelöst?

Zitat:
Zitat von Katte Beitrag anzeigen
Wenn man sich natürlich nur von Glotze und Bild informieren läßt, souffliert von Herrn Knabe, dann kann natürlich leicht ein anderer Eindruck enstehen. Nur ist die Unwissenheit kein Argument.

Wann arbeitet die Alt-BRD mal ihre personelle Nazivergangenheit auf?
Daß die BRD die Nazivergangenheit nicht aufgearbeitet hätte, ist lächerlich.
Zitat:
Zitat von Katte Beitrag anzeigen
Ich meine, die SED hat weder KZs betrieben noch hat sie einen Krieg geführt.
Es hat sehr wohl KZs in der DDR gegeben. Eine ganze Reihe der alten Nazi-KZs sind noch jahrelang weiterbetrieben worden. Dort hat man unter anderem die SPD-Mitglieder eingebuchtet, die sich der Zwangsvereinigung widersetzten.
Zitat:
Zitat von Katte Beitrag anzeigen
Und ausgerechnet die Leute, die bei Globke, Filbinger und Kiesinger schweigen, verlangen von der Linken eine Vergangenheitsbewältigung?
Was heißt hier schweigen? Die Vergangenheit aller drei Personen ist in den westlichen Medien eingehenst diskutiert worden. Dagegen sind die Altnazis in der DDR, insbesondere in der NVA im Osten nie thematisiert worden.
Zitat:
Zitat von Katte Beitrag anzeigen
Also Hans Modrow hat seine staatlichen Auszeichnungen im Bundestag nicht getragen, andere dagegen schon, und die bekamen sie fürs Morden.

Was willst Du denn hören? Und ich finde, Filbinger ist ein verdammt gutes Argument.
Wofür?
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