Es wird immer wieder gefordert nicht über die Vergangenheit zu reden wenn es um die Linkspartei geht. Was eigentlich ziemlich zynisch ist, ist gerade diese Partei immer vorne mit dabei wenn es darum geht die Vergangenheit aufzuarbeiten - nur nicht die eigene. Gut, reden wir über Inhalte. Wohin ist denn der Inhalt der SED (Parteivermögen) verschwunden nachdem sie sich 1989 umbenannt hat?
Zitat:
NRZ: Die Linke geriert sich als Hüterin des Etatismus und setzt auf staatliche Umverteilung größten Ausmaßes. Sie beschreiben in einem Ihrer Bücher, wie die PDS skrupellos Geld an den Ansprüchen des Staates vorbeischleuste. Wie passt das zusammen?
Knabe: Gar nicht. Die SED war eine steinreiche Partei - durch Zuwendungen aus dem DDR-Staatshaushalt. Dieses Geld, das man dem Volk weggenommen hatte, sollte nach der Wiedervereinigung in den Aufbau Ost gehen, um die im Osten durch die SED angerichteten Schäden reparieren zu helfen. Die PDS unter ihrem damaligen Vorsitzenden Gysi brachte einen Großteil dieses Vermögens illegal beiseite. Sie schaffte es ins Ausland, spendete Unsummen an Gewährsleute oder versorgte ominöse GmbH's mit riesigen Darlehen. Und sie weigert sich bis heute offenzulegen, wohin das Geld verschwunden ist.
NRZ: Betrug am Staat also?
Knabe: Betrug am Staat wäre eine Untertreibung: Hier ist die ganze Gesellschaft betrogen worden.
NRZ: Um welche Summen handelt es sich dabei?
Knabe: Im Jahr 1990 hatte die SED/PDS ein Vermögen von geschätzt 13 Milliarden Mark, davon sind rund neun Milliarden, also rund 4,5 Milliarden Euro, bis heute verschwunden.
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"Die Linke will den Systemwechsel und verharmlost die DDR" - NRZ - DerWesten