Zitat:
Zitat von zippo
Nun - die Chlorierung nach Leitungsarbeiten hab ich auch ab und an mal.
Aber sonst... Richtige aufwendige Durcharbeitung ist doch wohl nur dort
nötig , wo Ufer- Filtrate und andere landwirtschaftlich überwobene
Wasser- Gewinnung erfolgt , oder ? Also Rhein - Main / Hamburg/Berlin etc ?
Und gibts die mal praktizierte UV- Behandlung zur Keimabtötung noch ?
Oder hats da schon modernere Lösungen ?
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Die UV Behandlung von Trinkwässern, die ins deutsche Leitungsnetz eingespeist werden ist zum einen in D nicht nötig, und zum anderen nicht zu 100% wirksam.
Kleinste Schwebeteilchen in Wässern werfen einen " Schatten" in dem sich Keime verbergen, um sich nach der Behandlung entsprechend den Umgebungsbedingungen mehr oder weniger schnell zu vermehren.
Deutsch Ballungszentren werden wie z.B. Rhein Main, Ruhrgebiet usw. mit Tiefenwässern versorgt.
Ffm, z.B. bezieht sein Trinkwasser aus dem hessischen Ried, die Fernleitungen reichen fast bis an den Neckar. Die Gelsenwasser wurde schon genannt, usw........usf.
Infiltrierte Wässer gibt es meines Wissens nach keine mehr, die Rheinwasserinfiltration z.B. wurde vor etwa 5/6 Jahren wieder eingestellt, da die Grund und Tiefenwässerspiegel nicht, wie erwartet sanken, sondern in den letzten Jahren gleich blieben, und teilw. sogar stiegen.
Erkundigen kann sich jeder bei der DVGW (Wasser), oder der DWA (Abwasser).
Die Sache mit den Britta-Filtern stimmt so. Kalk wird dem TW entnommen, und bei zu langer Einsatzzeit des Filterelementes droht eine Verkeimung.
Das gilt im Übrigen für alle Filterelemente(Rückspülfilter z.B.) die in Trinkwasserleitungen eingesetzt werden.
Bei lascher Wartung droht auch dort in unbewegten Ecken eine aufkonzentrierung von Keimen.
Stefan