Also man lernt doch immer etwas dazu.
@ Wahnfried : danke fuer die Erlaeuterungen.
Sorry dass ich doch nochmal auf auf die Filter zurueckkomme.
- Wie Biscra darauf hinwies, haeufiges Wechseln des Filterelements ist anzuraten , nicht nur wegen des Kalks sondern auch wegen dem 'Gruenzeug'

- Meinst Du ob die Testresultate , auf die Du hinweist , Zeitfaktoren des Filtergebrauchs beruecksichtigen? (vielleicht besser ausgedrueckt , Laenge der Wechselintervalle)
- Eigentlich waere es ja auch interessant , Testdaten von den Herstellern , oder z.M. Testmethodologien miteinander zu vergleichen.
- Es ist ja klar, dass jeh hoeher die Mikronzahl des Filtermaterials , desto mehr 'Material' gefiltert , 'ausgesiebt' wird. Kalk , und Rostpartikel darf man im Mikronenbereich als 'Brocken' bezeichnen , ist die naechste Kategorie an Schadstoffen so viel kleiner, dass sie nicht mehr ausgesiebt werden?
- Dass 'aktivierte Holzkohle' Filter-Kartuschen so ineffektiv sein sollen, will mir nur schwer in den Kopf gehen. ( Dass auch diese mit unterschiedlichen Parametern hergestellt werden koennen , sei mal dahingestellt)
Vielleicht darf ich auf einen Unterschied hinweisen.
Die von Euch erwaehnten Beispiele kommen meistens aus dem Flachland. O.K. auch Muenchen wurde erwaehnt und gelobt. Ist es auch nicht so , dass in vielen Gegenden DEU's das Wasser *hart* ist , also einen vergleichsweise hohen calcium Gehalt hat? Frueher beeintrachtigte 'hartes' Wasser Waschmaschinen , Kochkessel , boilers etc.
Nehmen wir aber mal Vancouver. Das Wasser hier ist so *weich* dass man *Muehe* hat , Seife von den Haenden oder shampoo aus dem Haar zu bekommen. Kalksteinbildung ist fast unbekannt , unsere Waschmaschine ( die sich mit 'Miele' nicht im Geringsten messen kann) ist ueber 20 Jahre alt und hat zwei Maedchen und einen Jungen hinter sich.
Das Wasser selber wird in grossen, eingezaeunten Wasserreservoirs in einem 'water district' in den Bergen aufgefangen. Hier kommt es oft zu Erdrutschen , danach ist das Wasser braun und stinkt nach dem Chlorine das reingeschuettet wird. igittigitt. Weiterhin gibt es noch einige Stellen in denen die 'water mains' in Vancouver , also die pipelines , schon ~ 80 Jahre alt und aus Holz sind. Klar dass da oft was daneben geht, gebuddelt wird und voila - wieder braune , sandige Suppe.
Vielleicht wird daraus klar, warum ich keine 'deutsche' Hausfrau hier kenne , die nicht stolz auf ihr Filtersystem unterm Ausguss hinweist , dann Kaffee durch den Melittafilter troepfelt und ihr eigenes Wasser mit zur Arbeit nimmt. Das erklaert viellecht auch , warum , wie ich schon vorher erwaehnt hatte , praktisch *jeder* hier 'bottled water' mit sich rumschleppt , inkl. 'Bettler' , und , ich spinne nicht , selbst Leute , die mit ihrem/n Hund/en auf Spaziergaeng gehen : der Hund kriegt sein eigenes
bottled water . Verrueckt , eh ?
Ich hoffe, dass ich mit meinen zuvor geaeusserten Ausfuehrungen, die meiner Ignoranz Eurer Situation gegenueber liegen , keinen Eindruck der Arroganz hinterlassen haben, das lag mir naemlich wirklich nicht im Sinn .
Dass , wie Ihr mehrfach erwaehnt , die Trinkwasserqualitaet in DEU (+ U.K. per MLF) so enorm hoch ist , ist mir total neu. Ihr nehmt es als gegeben hin , doch als Aussenseiter denke ich : "Seid stolz drauf".
