Zitat:
Zitat von Siran
Bei der Anzahl der vorhandenen Sonnen und der um sich drehenden Planeten halte ich es durchaus für möglich, dass es da auch andere intelligente Lebensformen gibt. Ob die allerdings irgendwann mal bei uns vorbeikucken, ist eine ganz andere Frage.
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So, als Wochenendabschlusssport habe ich mich mal in meiner Bücherwand abgeseilt, um folgendes Buch zu finden:
"The Science in Science Fiction - does Science Fiction foretell the Future?"
Das habe ich 1982 geschenkt bekommen.
Auf Seite 46 (Kapitel 3) unter der Überschrift "Sind wir allein?" findet sich folgende Antwort:
Zitat:
Die amerikanischen Astronomen Frank Drake und Carl Sagan haben 1961 eine Gleichung aufgestellt, nach der die Zahl der >kommunikativen Zivilisationen< in der Galaxie abzuschätzen ist:
N = R* . fp . ne . fl . fi . fc . L
wobei
N = Zahl der kommunikativen Zivilisationen
R* = Gesamtzahl der STerne in der Galaxis
fp = Bruchteil der Sterne, die Planetensysteme besitzen
ne = durchschnittliche Anzahl von erdähnlichen Planeten pro System
fl = Bruchteil von erdähnlichen Planeten auf denen sich tatsächlich Leben entwickelt
fi = Bruchteil von Lebenssystemen, auf denen intelligente Lebensformen entstehen
fc = Bruchteil von intelligenten Lebewesen, die gewillt und fähig sind, mit anderen Welten in Kommunikation zu treten
L = durchschnittliche Lebensdauer von kommunikativen Zivilisationen, ausgedrückt als Bruchteil der Lebensdauer der Galaxis
Natürlich kann es sich bei den Zahlen, die wir für jedes dieser Symbole einsetzen, nur um grobe Schätzungen handeln. Selbst die Grösse von R* ist nicht genau bekannt. Jeder hat wieder eine andere >Lösung< der Gleichung zu bieten.
So glaubt zum Beispiel der Astronom George Abell, N sei höchstwahrscheinlich irgendwo zwischen 100 Millionen und 10.000 Millionen anzusetzen. Wenn diese Grenzwerte auch nur annähernd stimmen sollten, könnte es sehr wohl einige Lichtjahre von der Sonne entfernt eine andere kommunikative Zivilisation geben. Abell schlägt 300 Lichtjahre als mögliche Zahl vor. (In jüngster Zeit nimmt die Forschung allerdings wieder eine skeptische Haltung in Bezug auf die Möglichkeit ausserirdischen Lebens ein - siehe >Wo befinden sich die Weltraum-Archen<)
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Nun können unsere Astronomen weitaus weiter gucken als damals, und tatsächlich Planeten finden.
Ich finde selbst die theoretisch mögliche kleinste Menge beeindruckend, und hier geht es nur um eine einzige Galaxie.