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Der Rücktritt der bisherigen EKD-Ratsvorsitzenden Käßmann von allen kirchlichen Führungsämtern hat überwiegend Bedauern ausgelöst. Die EKD beklagte einen "schweren Verlust für den deutschen Protestantismus". Die Unions-Bundestagsfraktion bezeichnete Käßmanns Entscheidung als richtig.
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Der Rücktritt ist für alle das Beste -für Käßmann selbst und auch für jene, die ihr zuhörten. Käßmann ist nicht zurückgetreten, weil sie besoffen Auto gefahren ist, sondern weil sie von der Polizei dabei gestellt wurde.
Hätte die Polizei sie nicht gestellt, ist davon auszugehen, dass sie sich nicht selbst retrograd angezeigt hätte. Von der Kanzel hätte sie weiterhin den Moralapostel gegeben und die Unschuld gemimt. Ihre Zuhörer hätten sich ihre Heuchelei gutgläubig angehört und wären damit betrogen worden. Das bleibt jetzt allen erspart.