Selbstverständlich ist nicht nur die Bildung relevant. Insbesondere, wenn derjenige ein Dogma aus seiner Einstellung gebaut hat, wird er darauf beharren und die Realität diesem Dogma anpassen bzw bekommt das Weltbild dazu von irgendeiner Gruppe umsonst dazu.
Soetwas findet sich aber meiner Erfahrung nach in Szenen, bei "normalen" Menschen hab ich dieses Verhalten wenn überhaupt nur in ganz kleinen Ansätzen beobachtet. Anders geht es auch nicht, da ein Mensch, wenn er ordentlich tickt, ein Vorurteil hinterfragt, wenn er oft genug mit dem Gegenteil konfrontiert wurde.
Ein schönes Beispiel dafür bietet die linke Szene. Ich kenne einige Leute, die sich immer noch engagieren, vieles aber auch kritisch hinterfragen. Angefangen haben die aber auch an der Uni, wo sie ein absolut weltfremdes Bild von der Arbeiterschaft und ähnlichem haben. Durch ihren Beruf (und wohl auch durch einen Reifeprozess) haben sie dann aber ein anderes, differenzierteres Bild gewonnen. Dies funktioniert aber nur, da die entsprechenden Studenten unter sich bleiben und hier allein, vielleicht mit ein paar theoretischen Abhandlungen, ihre Vorstellung pflegen.
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