Zitat:
Zitat von SAINT-JUST
BTW: Neulich hab ich von der Leiterin der Abt.Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung (Robert-Koch-Institut) Folgendes gelesen:
"Die Genetik kann nicht erklären, dass in unserer Gesellschaft ein stetig wachsender Anteil an Übergewichtigen zu beobachten ist - GENETISCH HAT SICH JA NICHTS VERÄNDERT IN DER POPULATION. Genetische Gründe liegen unter einem Prozent, Übergewicht dagegen an der Lebensweise. Insofern ist es in den allermeisten Fällen ein gewähltes Schicksal."
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Das habe ich auch gelesen, das halte ich aber für Quark. Dahinter steht nur wieder, daß alle Dicken selbst schuld sind bzw. die böse Umwelt schuld ist, die die armen schwachen Dicken dazu verleitet zuviele und zu gehaltvolle Lebensmittel (BigMäc mit Pommes mit Cola) zu sich zu nehmen - und die kriegen dann alle Diabetes Mellitus II. Einmal sind die Zusammenhänge zwischen Genetik und Umwelt komplexer als früher gedacht, zum anderen ist über die Genetik noch zu wenig bekannt. Dann gibts Störungen wie das PCO-Syndrom oder Schilddrüsenerkrankungen, bei denen zwar genetische Faktoren eine große Rolle spielen, deren Genetik aber mit der Regulation des Nahrungsaufnahme (Hungergefühl), dem Kohlehydrat oder Fettstoffwechsel nichts zu tun hat. Die Jodierung der Nahrungsmittel führt hier wohl zu einer Zunahme der Schilddrüsenerkrankungen, das hört man auf politischer Ebene sehr ungern aber es gibt zahlreiche Fachartikel die die Jodierung für die Zunahme dieser Erkrankungen verantwortlich machen. Wenn nun solche Erkrankungen nicht frühzeitig erkannt oder auch nach Feststellung nicht oder nicht ausreichend therapiert werden, sind Gewichtszunahmen und Stoffwechselentgleisungen nicht selten die Folge.