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Die Konservativen in der Union sind in heller Aufregung. Familienministerin Ursula von der Leyen will den Eltern die Kinder wegnehmen und in öffentliche Verwahranstalten sperren. Mütter werden gezwungen, arbeiten zu gehen. Der Aufenthalt von Kindern in der Wohnung ihrer Eltern zwischen 8.00 Uhr morgens und 18.00 Uhr abends wird künftig unter Strafe gestellt.
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Abseits von unserer bereits geführten Diskussion über Kitas, als auch der teilweise geäußerten Abneigung gegen Frau v. d. Leyen soll es hier um die IMHO recht bizarre Diskussion in CDU/CSU gehen.
Dem zitierten Kommentar bei N-TV muß ich hier durchaus recht geben, insbesondere dem Teil:
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Heute gehen lediglich zwölf Prozent der unter Dreijährigen in die Kita oder zur Tagesmutter. In derselben Größenordnung bewegt sich die Zahl der jungen Mütter, die voll berufstätig sind. Da mutet es seltsam an, wenn Unionsfraktionschef Volker Kauder davor warnt, das Familienmodell mit berufstätiger Mutter in den Mittelpunkt zu stellen. Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, dürften nicht als altmodisch verschrien werden, meint Kauder. Und jetzt kommt's: Wichtig sei, eine wirkliche Wahlfreiheit zwischen der Kindererziehung zu Hause und der Betreuung in der Kita zu schaffen. Bei allem Respekt: Schizophrener kann man kaum argumentieren.
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(Hervorhebung von mir)
Ich stelle mir durchaus die Frage, wie erwachsene Männer, denen logisches Denken nicht allzu fremd sein sollte, auf ein solches schwachsinniges Argument kommen können - dürfte es doch auf den ersten Blick einleuchtend sein, daß so etwas wie "Wahlfreiheit" bei der derzeitigen Unterversorgung mit Kitas nicht mal ansatzweise gegeben sein kann.
Es sei denn, man definiert "Wahlfreiheit" wie die SED zu Zeiten der DDR.
mfg,
Chester
