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Alt 27. Apr 2007, 18:29 Uhr   #4 (Permalink)
Torfstechermeister
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Zitat:
Aber unabhängig davon habe ich Verständnis für die Entfernung eines Sowjetdenkmals.
Vergiss nicht, dass die Sowjets zu den Befreiermächten gehören. Wenn man einfach so alle möglichen Sowjet-Denkmäler jetzt abreißt (Anm.: In Estlang handelt es sich nur um eine Verlegung), dann sollten derartige Dinger, die zu Ehren der Alliierten aufgestellt wurden, auch runtergerissen werden. Und nicht zu vergessen: Es gibt auch noch in der Nazi-Zeit errichtete Siegessäulen in Deutschland, reißen wir die doch gleich mit ab, wo wir schon dabei sind. Und weil das Kaiserreich vor der Weimarer Republik die Arbeiterschaft unterdrückt hat, fordere ich, dass man das Teterower Ehrenmal, dass zum Gedenken an die Toten zusammen mit ihren Inschriften in den Heidbergen errichtet wurde, auch abbreißt. Hierbei bietet sich aufgrund der architektonischen Besonderheit eine Sprengung an. Zurzeit ist aber Waldbrandwarnstufe 4 in M-V, wir sollten das auf eine feuchtere Jahreszeit verlegen.
Nein, im Klaus-Dieter (der billigste Wortwitz seit Jahren, meines Erachtens): An der B104, gegenüber vom Bahnhof steht auch ein Sowjet-Obelisk, darunter bzw. rundherum liegen meines derzeitigen Wissensstandes Soldaten von 14 unterschiedlichen Nationen. Hier denkt wirklich kein einziger über einen Abriss nach, ganz im Gegenteil: Die Stadtvertretung hat übereinstimmend beschlossen, das Areal, welches an das Gelände der katholischen Kirchgemeinde Teterows grenzt, sogar zu erweitern - es wurden nun Stelen für die Gefallenen errichtet, für jede Nation eine, meines Wissens. Aber darüber kann ich mich auch gerne noch einmal genauer informieren.

Reinhaun!
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