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Alt 25. Apr 2007, 16:46 Uhr   #8 (Permalink)
SAINT-JUST
Für Notschlachtung
 
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Ja, dem stimme ich zu.

Was ich umananda gefragt habe, und hier noch einmal zur Frage stelle:
Ist es deswegen nicht gerade notwendig, dass wir die Versuche einer Demokratisierung und Mäßigung des Konfliktes auf eigenem Territorium starten?

Und zu dem topic auch noch einmal mein Grundgedanke: Das größte Problem, das die Überzeugungsversuche in den islamisch geprägten Ländern mit sich bringen, ist dieser unglückliche Ansatz, die westlichen Vorzüge mit der Konvertierung zu verquicken.

Ich halte die Missionierung für eine untergeordnete Aufgabe, gemessen an der Notwendigkeit, erst einmal eine gegenseitige Akzeptanz aufzubauen.
Das Problem liegt tiefverwurzelt in der islamischen Gesellschaft. Manchmal denke ich tatsächlich fast an lobotomierte Maßnahmen im Kindesalter, die diese Verwurzelungsabneigung gegen Andersgläubige und Freidenker eintrichtern.
Im eigenen Land erblüht die Toleranz doch, hier zeigt man doch auf, dass man in weiten Teilen Andersgläubige (und Freidenker) respektiert. Was soll man denn konkret tun ? Damit erreicht man jene Tiefverwurzeltheit im Ausland sicherlich nicht.
Pluralistische Aspekte sowie Toleranzaspekte sind in der Türkei und in stark islamisch-geprägten Ländern lediglich rudimentär vorhanden.
Und von mussbehafteter Konvertierungsverquickung bezüglich den westlichen Vorzügen kann man doch beileibe nicht sprechen.
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ALLES WOLLEN ENTSPRINGT AUS BEDÜRFNIS, ALSO AUS MANGEL. DAUERNDE BEFRIEDIGUNG KANN KEIN ERLANGTES OBJEKT DES WOLLENS GEBEN. DAS SUBJEKT DES WOLLENS LIEGT BESTÄNDIG AUF DEM DREHENDEN RADE DES IXION, SCHÖPFT IMMER IM SIEBE DER DANAIDEN, IST DER EWIG SCHMACHTENDE TANTALUS

Geändert von SAINT-JUST (25. Apr 2007 um 17:22 Uhr Uhr).
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