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Alt 04. Sep 2008, 11:45 Uhr   #7 (Permalink)
DreadfulGreat
Diplom-Zappaloge
 
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"Gefallen für Deutschland" hört sich dermaßen pathetisch an, dass ich schon gefühlsmäßig 'nein' sage.

Die Leute dort müssen sterben, weil ihr Dienstherr, der Bundeskriegsverteidigungsminister, sie dorthin geschickt hat. Die speziellen Aufträge, mit denen sie unterwegs sind, variieren: Präsenz und Bündnistreue zum großen Bruder zu zeigen, soziale Projekte abzusichern, Drogenanbau und -handel zu unterstützen, aber auch Hochzeitsgesellschaften zu eliminieren sind das tägliche Aufgabengebiet dieser Leute, bei deren aktiver Verfolgung regelmäßig einige zu Tode kommen. "Die Freiheit am Hindukusch" zu verteidigen ist die politisch korrekte Umschreibung dieser Aktivitäten - tatsächlich soll aber der Machtbereich des US-Imperialismus ausgedehnt und gesichert werden.

Die Krieger werden also für bündnispolitische Verpflichtungen verheizt, die ihre Führung eingegangen ist. Das mit moraltriefend-zittriger Stimme vorgetragene, als Lob gemeinte Statement "für Deutschland gefallen" ist also so weit von der Wirklichkeit weg wie es nur sein kann.

Ich hoffe nur, dass die Arbeitsverträge der armen Deubel eine ordentliche Hinterbliebenenrente beinhalten.


DG
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