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Alt 29. Aug 2008, 03:40 Uhr   #40 (Permalink)
dichterDenker
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Zitat:
Zitat von Brimborium
Bitte beachte das Strangthema - und nur in diesem Zusammenhang bezeichne ich diese Mensch/Maschine Vergleiche als nutzlos. Und das sind sie soweit auch, da eine nutzbare Übertragung der Erkenntnisse bzgl dem Vermehrungsverhalten von Maschinen auf dasjenige von Menschen eben nicht gegeben ist
Das Thema ist allerdings nicht Erkenntnisse bzgl dem Vermehrungsverhalten von Menschen, sondern ob reine Selbstreplikation der Sinn von irgendwas sein kann. Ob das irgendwas jetzt ein Mensch ist oder eine Bakterie oder ein Stück Binärcode ist doch unwichtig.

Zitat:
Sind wir wieder beim Konjunktiv? Oder vergleichst du wieder wo du doch wenige Posts vorher geschrieben hast das solle kein Vergleich sein?
Wenn du Haare spalten willst, dann war das ein Analogieschluss, bzw. der Ansatz dazu. Und nachdem du sagst, dass der nicht funktioniert, hätte ich eigentlich von dir einen Vergleich erwartet, der deine Aussage begründet.
Und nein, "vielleicht" oder "konjunktiv" ist keine Begründung.

Zitat:
Ich finde du drehst dich im Kreis. Oder läuft es auf die Frage raus wer unsere "Lochstreifen" gestanzt haben soll?
Nein. Es läuft auf die Frage hinaus, wie du darauf kommst, dass etwas der Sinn des Lebens ist, weil Gene so programmiert sind, dass sie sich vermehren.

Zitat:
Und in der Tat scheint mir die immer noch sehr seltsam.
Jeder Schüler der dich fragt was für einen Sinn Latein hat fragt dich auch, welchen Sinn es hat, dass er jetzt 100 Vokabeln lernen muss.
Wenn der Sinn der Schule ist Latein zu lernen, und Latein sinnlos ist, dann ist die Schule auch sinnlos.

Zitat:
Der Sinn des Lebens ist nicht "irgfendetwas" zu machen, in dem du oder ich dann subjektiv einen Sinn entdecken könnten - oder auch nicht.
Nochmal: Das hat nichts mit "subjektiv" zu tun (wobei ich mir die Frage erlauben darf woher du den objektiven Sinn des Lebens kennst?).
Wenn der objektive Sinn von A ist B zu machen und B hat objektiv keinen Sinn ist dann A objektiv sinnvoll?

Zitat:
Wie bereits einige Male erwähnt - aber scheinbar immer überlesen oder bewusst ignoriert - hat das nichts damit zu tun das wir vernunftbegabten Menschen darüber hinaus auch eine gewisse Wahlfreiheit haben unser Leben zu gestalten, zu urteilen, zu agieren.
Nicht überlesen, sondern angezweifelt. Erst der vernunftbegabte Mensch hat "Sinn" erfunden. Eine Lawine passiert einfach, ohne das da ein tieferer Sinn dahintersteckt. Ebenso teilen sich Bakterien oder vermehren sich Hasen, ohne das das deswegen großen Sinn hat.

Zitat:
Ersatzweise mag er darin auch den Sinn SEINES Lebens sehen, ohne das dies jedoch der "Sinn DES Lebens" wäre.
DAS Leben gibt es nicht, das ist nur eine Abstraktion (so wie DIE Liebe, oder DIE Schönheit). Das braucht auch keinen Sinn. Wenn der Maler vom "Sinn des Lebens" spricht, dann ist das eher eine Abkürzung für den "Sinn eines (menschlichen) Lebens".

Zitat:
Wie schon häufig erwähnt - hat der "Sinn des Lebens" nichts damit zu tun, wie man sein Existenz mit "Sinn" füllt.
Und welche Bedeutung hat dieser Sinn DES Lebens dann?
Offensichtlich keine.

Zitat:
Zitat von senchi
Genau so ist es aber. Fortpflanzung ist ein Grundprinzip des Lebens. Ohne diese, wären alle anderen Ziele wie Weiterentwicklung, Sozialisation usw. ad absurdum geführt. Eine Lebensform die sich nicht fortpflanzt, stirbt aus.
Richtig. Was aber nicht bedeutet, dass Fortpflanzung der Sinn des Lebens ist.

Zitat:
Willst du das (zumindest in Bezug auf irdisches Leben) ernsthaft bestreiten?
Nein. Aber gerade deswegen ist dein Argument falsch.

Zitat:
Das ist nicht absurd. DAS ist eine Prämisse.
Also das musst du mir jetzt erklären.
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