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Zitat von rabautius
@brimborium: Psychische Gewalt ist sehr wohl nachweisbar, auch mit Kindern und speziell mit jugendlichen kann man reden. Sie erfüllt aber eben nur selten den -nachweisbaren- Straftatbestand der Körperverletzung.
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Wo hätte ich das bestritten?
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zum Thema "Watschen": abgesehen daß dabei schon manches Trommelfell gerissen ist (gefährliche Körperverletzung, schon immer) ist es hier eben die Frage, ob die Watsche Mittel der Erziehung oder in einem Erregungszustand Folge eines Impulsdurchbruchs ist. Letzteres ist nicht so das Problem, ersteres schon.
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Hervorhebung durch mich.
Du hast mir Relativierung vorgeworfen - ich wollte nur klar stellen wer hier und warum relativieren sollte.
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Aus eigener Erfahrung sage ich, daß sich Gewalt in der Erziehung dann rächt wenn das Kind mehr Kraft hat. Dann wird aus einer Drohung schnell eine nachwirkende Niederlage wenn man nicht sogar die Folgen der Notwehr am eigenen Körper verspüren muß.
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Das Gewalt nur Gewalt zeitigt ist eine Binsenweisheit. Bedenken solltest du aber bei deinem Beispiel, das es sich hier um extrem seltene Ausprägungen handelt.
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Einem Lehrer waren früher bei einer Ohrfeige etc. die Hände gebunden, Eltern hatten ein Züchtigungsrecht. Heute haben Kinder ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Das ist so Gesetz. Und die dieses Gesetz verabschiedet haben sind selbst meistens Eltern. Sind das alles Heuchler oder was?
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Wie praktikabel die verschiedensten Gesetze in der Praxis sind, hat nichts mit den Intentionen des Gesetzgebers zu schaffen.
Einfacher - "gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht".
Wir sind uns darüber einig dass psychische Gewalt ebenso schlimm sein kann wie körperliche Gewalt - aber ungleich schwerer zu ermitteln ist. "Der Staat" hat aber die Aufgabe berits bei Verdacht zu ermitteln.
Da kann sich "der Staat" eben aussuchen ob man ihn wegen der Missachtung der Privatsphäre oder wegen seiner Gleichgültigkeit dem Kindswohl gegenüber verachtet.
Über den Gewaltbegriff dabei kann man natürlich endlos diskutieren, wie das beim Gewaltbegriff Tradition ist. Hier geht es m.E. primär um schmerzhafte psychische und physische Sanktionen sowie die Drohung mit ihnen.
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Borderliner sind häufig aber bei weitem nicht immer sexuell mißbraucht worden. Gewalt in der frühen Kindheit reicht aber schon völlig für nachhaltige Schäden der Persönlichkeit aus, da müssen keine sexuellen Dinge passiert sein. Die Gewalt kann sich z.B. auch gegen andere Familienmitglieder gerichtet haben, um massive Schäden anzurichten.
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Das ganze Thema Borderline sollten wir hier einfach ausklammern. Selbst die ausgemachten Experten sind sich hier nicht einig. Vielfach hat das Borderline Syndrom schlicht organische Ursachen, woran nicht einmal die schlimmsten Eltern schuldig wären.
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Im übrigen: Das was man liebt schlägt man nicht.
"Sind so kleine Hände..."
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Jaja - ein nettes Lied. In Watte gepackt und immer nur "grenzenlos" geliebt, mutieren diese kleinen Hände aber auch recht häufig zu konfliktunfähigen Monstern.
Auf quasi jedem Schulhof nahezu täglich zu besichtigen.