Die meisten Mineralwässer würden wahrscheinlich gewisse Werte der Trinkwasserverordnung deutlich überschreiten.
Trinkwasser oder Leitungswasser wird nicht nur zum Trinken genutzt, sondern auch für industrielle Produktionen. Und da darf nun mal zum Beispiel der Eisengehalt bestimmte Werte nicht überschreiten. Also muss der Wasserversorger Eisen aus dem Wasser herausfiltern. Mineralwässer können an Eisen die mehrfache Menge der Trinkwasserverordnung enthalten. Es ist für den Menschen ja nicht schädlich.
Es gibt auch Mineralwässer, die Stoffe enthalten (Arsen z. B.), denen sich der Mensch nicht in größeren Mengen aussetzen sollte. Deshalb sollte man, wenn irgendwie möglich, für die tägliche Ernährung Trinkwasser aus der Leitung vorziehen.
Nur, wenn der Versorgungsunternehmer Schwierigkeiten hat, einwandfreies Trinkwasser zu liefern, ist es ratsam, vor allem für die Säuglingsnahrung, auf stille Wässer zurückzugreifen. Aber vorher sollte man sich deren Inhaltsstoffe genau anschauen. Nicht alle stille Wässer sind gleichgut geeignet.
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