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Zitat von wtf
Möglicherweise liegt das daran, daß ihnen niemand gesagt hat, daß sie so gut wie tot sind, und sie haben es undankbarerweise einfach ignoriert.
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sagen wir mal so:
bis 1978 konnte man nur bis 0,05 mg/L = 50 µg/L genau messen, ergo war die Festlegung von Grenzwerten unter 50 µg/L lächerlich.
heute, 2008, kann man bis 50 pg/L (und weniger) messen!
Immer wenn alle Fachbehörden mit den neuesten Meßgeräten ausgestattet waren, i.d.R. alle 5 Jahre, konnte man die messbaren Grenzwerte erniedrigen.

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Ein Grenzwert von 10 µg/l (U) sagt aus, dass Wasser mit dieser Konzentration lebenslang und risikolos getrunken werden kann.
10 µg/l = 10 mg/m³
das sind bei 2 l Wasser pro Tag und einem Endalter von 80 Jahren : 58 m³
also 580 mg ≈ 0,6 g Uran in 80 Jahren.
btw,
die 1.500 großen Wasserwerke lassen ihren Brunnen wöchentlich in Eigenlabors auf Schwermetalle, Pestizide, PAKs, CKW (monatlich) untersuchen!
Kritischer zu beurteilen sind die sog. 5.000 kleinen "Bürgermeister-Wasserwerke" ohne Labor und Fachpersonal.
Zitat:
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Nicht nur in Maroldsweisach wurden hohe Uranwerte im Trinkwasser gemessen, sondern auch in Aidhausen: 28 Mikrogramm Uran pro Liter ermittelte das Gesundheitsamt im vergangenen Jahr. „Mir liegen diese Daten schon lange vor, nur wussten wir bisher nichts davon, dass die empfohlenen Werte viel niedriger liegen“, sagt Dieter Möhring, Bürgermeister von Aidhausen. Er sei deswegen von der Brisanz überrascht worden.
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Auch in Aidhausen: hohe Uranwerte im Wasser
Natürliche, höhere Urangehalte findet man in folgenden Grundwässern:
- Nordbayern, Schwarzwald, Erzgebirge, Thüringer Wald, Böhmerwald
M.E. sollte es einen Grenzwert für Uran in Düngemitteln geben. Gerade Billigimporte aus Asien enthalten sehr viel Uran!
Zitat:
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Für Ewald Schnug von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) ist es »ein Unding, dass Uran in der Düngemittelverordnung nicht auftaucht«. Die Radioaktivität sei nicht das Problem, sondern die Giftigkeit. »Eine übliche Mineraldüngung bringt jährlich etwa 10 bis 22 Gramm Uran auf den Hektar Acker«, rechnet er vor. Da nur ein Bruchteil durch Erosion und Ernteprodukte wieder verschwinde, sei mit steigenden Uranmengen im Boden, in Oberflächengewässern und in der Nahrung zu rechnen. »Unsere Felder sind doch keine Schwermetalldeponien«, wettert er. Und fordert gemeinsam mit Jürgen Hahn vom Umweltbundesamt »als Allermindestes eine Deklarationspflicht für Uran im Dünger«.
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http://zeus.zeit.de/text/2005/23/N-Uran
22 Gramm Uran pro Hektrar =
22.000.000 µg pro Hektar (Uran)