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Zitat von wtf
Nürtingen hat der Welt viel Gutes geschenkt (Harald Schmidt beispielsweise). Man sollte sicherheitshalber das Teufelszeug nur aus Bleibechern trinken.
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Du zwingst mich zum Nachdenken:
Uran 238 kommt sehr häufig in tiefen Grundwässern des Altkristallin vor. Das Mineral Pechblende UO2 wird im leicht saurem Tiefenwasser gelöst. Es bildet sich bei Gegenwart von "Kohlensäure" ein sehr stabiles UO2[(CO3)2]2- Ion.
Uran findet sich in Deutschland im
unbeeinflußten Grundwasser in Konzentrationen von kleiner 1 bis über 100 µg pro Liter. Während die Radiotoxizität von Uran auf Grund der extrem großen Halbwertzeit vergleichsweise gering ist, ist die chemische Toxizität von Uran wie die vieler anderer Schwermetalle und Metalloide sehr hoch.
Deshalb ist ein TW Grenzwert von 5... 15 µg/l gerechtfertigt.
Das Nürtinger Mineralwasser hat Deutschlands Spitzenwert:
475 µg/l
Der Verkauf als Mineralwasser wurde 2005 durch das RP verboten. Als Heilwasser oder als "Medizin" besteht jedoch kein Verkaufsverbot.
Wenn du Nürtinger aus Bleipokalen trinken willst, kein Problem:
Das Nürtinger "Uranwasser" löst kaum Blei, den Becher bitte nicht mit den Lippen berühren, und ... dann gut Schluck!
Hier eine Liste mit den Uranwerten von in- und ausländischen Mineralwässern:
http://foodwatch.de/foodwatch/conten...080227_ger.pdf
Ist euer Lieblingswasser dabei mit hohen U-Werten?
Warum die Uranhype 2008 ausbricht, ist mir ein Rätsel.
Die Messungen stammen aus dem Jahr 2005 und sind längst bekannt.