Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28. Jul 2008, 15:21 Uhr   #95 (Permalink)
dichterDenker
Profillos
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.074
Standard

Zitat:
Zitat von Senchi
Wer nicht in der Lage ist, Phantasie und Kreativität etwas wandern zu lassen, sollte sich an so einer Debatte erst garnicht beteiligen. Dann kommt meist so ein unsachliches Geblödel zum Vorschein.
Tut mir leid für das Geblödel.
Hab aber auch noch was zum Thema geschrieben.
Um Phantasie gehts hier ja doch nicht wirklich - es sei denn man will argumentieren, dass es, weil man sich vorstellens kann, wirklich so ist.
Die Theorien lassen sich natürlich mit Phantasie und Kreativität aufstellen, auf der anderen Seite fehlt es dann halt aber auch an experimentell überprüfbaren Fakten. Und das trotz z.B. des Angebots das deutscher Jäger hier eingestellt hat.
Jetzt kann man natürlich auf irgendwelchen mehr oder weniger zufällig eintretenden komischen Ereignissen diese Theorien annehmen. Das sehe ich aber wie Scotty, wenn man soviel Phantasie hat kann man auch zig andere Theorien aufstellen, die die erklären, die ohne Telepathie auskommen.

Zitat:
Zitat von Eridani
Der Andere muß nicht patout direkt vor Dir sitzen, er kann auch 20m weg sein. Beispiel: Ein Steinbruch, du sitzt versteckt oben hinten den Felsen - unten kuckt sich ein Wanderer die Felsen an.....jetzt stierst Du unendwegt auf seinen Kopf!----Nach einer kurzen Weile wird er sich umdrehen und genau in deine Richtung kucken!!! - Warum?
Naja, Scotty hat ja schon angemerkt, dass es dafür auch eine ganz simple Erklärung gibt. Menschen kucken sich halt nunmal in der Gegend um.
Und wenn der dann erstmal in deine Richtung kuckt, dann bleibt der Blick auch mit großer Wahrscheinlichkeit an dir hängen - das kann auch ganz unbewusst passieren, Lebewesen sind einfach "darauf programmiert" sich mehr auf Lebewesen zu konzentrieren als auf Steine.
Und ich denke so ein Wahrscheinlichkeitsansatz ist da 1'000 mal besser, weil der auch die zahllosen Fälle erklärt wo eben gerade das in deine Richtung kucken nicht klappt. War z.B. gerade auf dem Balkon eine rauchen, ein Nachbar kam vorbei und ich sagte "hallo". Er hat so ziemlich überall hingekuckt nur nicht in meine Richtung, obwohl ich ihn die ganze Zeit angekuckt habe. Sowas passiert mir jedenfalls öfter als umgekehrt. Mit einer morphischen Feldtheorie müsste man dann auch wieder irgendwie erklären warum das Feld so oft versagt, jedenfalls habe ich das sch (geht natürlich alles sehr phantasievoll und cool - ich erzeuge ein antitelephatisches Feld, oder habe keine Seele, usw... aber auf der anderen Seite kann man auch am Boden bleiben).

Zitat:
Das Bild des "Wanderes" was jetzt konzentriert in deinem Gehirn verarbeitet wird, ist über die Zeit integriert eine ganze Weile konstant vorhanden.....es bildet ein "morphisches Feld" ( s. Rupert Sheldrake) in Deinem Kopf - und nicht nur da, sondern breitet sich zeitlos im gesamten Universum aus.
Der Andere nun, - der "Wanderer" unten im Steinbruch, - empfängt auch dieses morphische Feld....im Prinzip empfängt er Milliarden verschiedene Felder zur gleichen Zeit....aber: hier gerät er jetzt mit seinem eigenen Abbild, was ihm ja logischerweise eng vertraut ist, in Resonanz.
Diese Resonanz erzeugt ein Gegenfeld im Kopf, eine Art Spannung...Er kann auch im Unterbewußten genau erkennen (wie eine Dipolantenne), - aus welcher Richtung dieses morphische Feld kommt - Er dreht sich zu Dir und "löst" damit die Spannung auf.
Dieses sind die Grundversuche und Tests in der Gedankenübertragung - eine der wenigen, wo wir beliebig Versuche reproduzieren können.... Das ist aber auch leider alles bis jetzt - ansonsten tappen wir noch völlig im Dunklen....
Hier noch ein paar Kritikpunkte an der Theorie:

1) "zeitlose" Ausbreitung eines Feldes widerspricht der Reletivitätstheorie. Gut, die kann natürlich falsch sein, scheint aber bis jetzt nicht so.
2) Felder zu erzeugen braucht Energie - wenn ein konzentrierter Gedanke zu einem im ganzen Universum spürbaren Feld wird, wärst du nach einem halben Gedanken ko.
3) Die Richtung aus der ein Feld kommt lässt sich nicht feststellen (correct me if im wrong).
Stell dir z.B. vor du befindest dich 1m entfernt von einem Proton. Das erzeugt ein elektrisches Feld. Ok, du misst das Feld.
Jetzt nimmst du das Proton weg und legst genau auf der gegenüberliegenden Seite von dir in 1m Abstand ein Elektron hin. Du misst das Feld.
Du stellst fest, dass du genau das gleiche Feld gemessen hast. Keine Möglichkeit zu entscheiden ob das Feld von links kommt oder von rechts kommt (oder irgendwie ganz anders zustandekommt).
Wenn man sich über Felder orientiert (z.B. GPS) dann indem man die Ausbreitungsrichtung des Feldes misst. Dazu braucht man verschiedene weit voneinenander entfernte Antennen und ein Feld mit einer Ausbreitungsgeschwindigkeit - ein Feld das überall gleichzeit ist kann nicht auf eine Position festgelegt werden.
dichterDenker ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten