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Alt 27. Jul 2008, 18:22 Uhr   #266 (Permalink)
Scrooge
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Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Gibt es Ärzte, die eine Abtreibung als »Service« anbieten? Bleibe bitte sachlich; es geht darum, dass Menschen mit einer unheilbaren Krankheit (dies ist die natürliche Grenze, die ich für zwingend geboten halte, die auch nicht manipulierbar ist), wenn ein zweiter Arzt, unabhängig davon, die Diagnose bestätigt hat, die Möglichkeit eingeräumt werden sollte, ein todbringendes Medikament zu erhalten und der Betreffende allein oder im engsten, familiären Umfeld selbstbestimmt aus dem Leben scheiden kann – ohne jeglichen Druck und ohne in einem Sterbehaus (Hospiz) bis zum Ende hinzuvegetieren.



Edit:

Dies ist mein persönlicher Vorschlag; die Sicht Parkers verstehe ich auch, jedoch meine ich, dass er zwei Dinge vermengt, die getrennt werden sollten:
1. die psychisch Kranken, Suizid-Patienten mit
2. im wahrsten Sinne des Wortes: Lebensmüden, aufgrund einer Krankheit

Meine Beiträge beziehen sich ausschließlich auf den Personenkreis der Todkranken (2), die völlig bei Sinnen sind, die selbst entscheiden wollen, wann und in welchem Zustand sie von uns gehen. Weiterhin bin ich der Meinung, dass generell ein Verbot bestehen sollte, aber eben Ausnahmen eine Straflosigkeit ermöglichen könnten, ähnlich wie beim § 218a, wie ich bereits schrieb.
Ich glaube, Du hast den Ausgangsbeitrag des Stranges nicht verstanden. Hier geht es eben um Menschen, die NICHT (!!!) unheilbar krank sind.

Und was genau soll daran unsachlich sein, wenn ich mich nicht von einem Arzt behandeln lassen würde, der kerngesunden Menschen Medikamente verschreibt, damit sie sich schmerzlos umbringen können?!

Geändert von Scrooge (27. Jul 2008 um 18:27 Uhr Uhr).
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